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Stress

Montag, Mai 9, 2022

Nichts geht mehr. Alles ist unheimlich anstrengend. Ich bin komplett am Ende.

Vor etwa acht Jahren war bei mir dieser Punkt erreicht. Rien na vas plus. Ich erinnere mich noch genau an die Situation, als ich in der Tiefgarage vor meinem Auto stand und bemerkt habe, dass ich meinen Autoschlüssel in der Wohnung vergessen habe. Drei Stockwerke hätte ich hinaufgehen müssen, und mir war klar: das schaffe ich nicht.

Unvorstellbar, bis zu diesem Zeitpunkt. Nie hätte ich mir im Entferntesten vorstellen können, an so einer Minihürde zu scheitern, und dennoch war es so. Burnout. Wie es dazu gekommen ist? Eine Summe aus vielem, aber zusammenfassend und rückblickend würde ich sagen, ich habe die Signale meines Körpers und meiner Seele nicht gehört. Oder besser gesagt, schon gehört, aber weggeschoben.

Atemnot, Rückenprobleme, Schlaflosigkeit, und endlos kreisende Gedanken haben mich schon länger geplagt, aber erst als mein Körper in den Streik getreten ist, bin ich wach geworden. Erst dann habe ich mich damit auseinandergesetzt, was sich in den letzten Jahren angesammelt hatte

Schicksalsschläge, Druck am Arbeitsplatz, hohe Erwartungen an mich selbst, noch härter arbeiten, noch schneller sein, immer stark sein, keine Schwäche zeigen. Das waren die Auslöser bei mir, und viele davon werden vielleicht auch einige davon bei sich erkennen, wenn ihr genauer hinschaut.

Die letzten Tage durfte ich mich im Rahmen einer Ausbildung mit dem Thema Stressmanagement und Burnout-Prävention beschäftigen, ein Thema das so gut wie jeden Menschen betrifft.

Stress gehört in gewisser Weise zu unserem Leben, und ist – wenn er im Rahmen bleibt – unser Motor, der uns anspornt und antreibt. Vielfach ist Stress aber der Auslöser für körperliche und seelische Erkrankungen.

Leider haben wir alle in der Schule nichts über den Umgang mit Stress gelernt. Dass wohl äußere Faktoren wie Corona, der Arbeitsplatz, Schicksalsschläge oder arbeitsintensive Aufgaben Auslöser sein können, wir selbst aber auch eine große Rolle dabei spielen, uns zu stressen.

Oft sind wir selbst die größten Antreiber, die selbst in der Nacht keine Ruhe geben: du musst mehr leisten, du musst schneller sein, genauer, andere schaffen das auch – nur du nicht. Und so weiter und so fort. Was genau die fiese Stimme in dein Ort flüstert oder auch brüllt, weißt du selbst am besten, …

Wenn man dann einmal bemerkt hat, dass der Stresslevel sehr hoch ist, vielleicht schon über einen längeren Zeitraum, wenn man auch in Erholungsphasen nicht mehrr runterkommt und selbst der Urlaub nicht mehr reicht, um wirklich zu entspannen, was dann?

Dann kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen. Herauszufinden, was uns nicht zur Ruhe kommen lässt, wie scheinbar unerschöpfliche Stressquellen doch noch stillgelegt werden können, oder Möglichkeiten zu finden, was uns widerstandsfähiger macht gegen den Stress und die Hetze.

Wunderbare Ergänzungen dazu können Entspannungstechniken, leichter (!) Sport oder Meditation sein. Da mir das Thema aufgrund meiner persönlichen Erlebnisse so am Herzen liegt, habe ich eine Meditationsgruppe ins Leben gerufen, die genau hier ansetzen soll:

Die Gruppe bietet eine Mischung aus Information über den Umgang mit Stress in Verbindung mit bewegten oder dynamischen Atemmeditationen. Zusätzlich gibt es Inputs und Anleitungen für eine bewusste Entschleunigung im Alltag und das Lösen von Blockaden.

Die Zeit, dir wir gemeinsam in der Gruppe verbringen, soll für sich schon eine Auszeit aus dem hektischen Treiben bieten und eine Möglichkeit, durchzuatmen und neue Energie zu tanken.

Alle Informationen gibt es unter www.lebenswert-beratung.at/meditationsgruppe. Ich würde mich sehr freuen, dich dabei zu haben!

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